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KEINE ANGST vor Danger Dan, aggressiv paramilitärischer ANTIFA
und ähnlich dümmlichen Menschen in "schwarzen Blöcken"!
Sie sind leider ähnlich asozial und antidemokratisch,
wie die die sie zu bekämpfen vorgeben.

Kürzlich gab es einen Skandal im ZDF:

Abgesagter Auftritt von Danger Dan:"Keine Angst":
Warum das ZDF keinen Gewaltaufruf sendet

Das ZDF weigerte sich einen Gewaltaufruf zu senden. Auch wenn dieser Gewaltaufruf nur implizit und indirekt war, so geht es bei dem monierten Lied doch um das private und individuelle Recht auf Selbstjustiz gegenüber Rechtsradikalen und die daran geknüpfte Sorge um das Versagen einer in dieser Frage tatsächlich oft überforderten und manchmal sogar auch unwilligen Justiz; dennoch gilt es in dieser Frage eben auch darum den Rechtsstaat zu schützen, zu stabilisieren und zu unterstützen.

Die linke taz, deren Linie und Haltung ich zumeist gerne unterstütze, kann sich wie manche meiner linken und liberalen Freunde allerdings nicht zu einer ebensolch klaren Ablehnung durchringen, indem sie sich auf die Freiheit der Kunst bezieht und den Kreis dafür und darum natürlich zu recht möglichst weit zu ziehen versucht

Von der Kunstfreiheit gedeckt?

Fragwürdige Antifa-Romantik

Mit Legalismus gegen Rechtsextremismus?

Danger Dan holt sich seine Bühne zurück.

Wie krank und voller Hass müssen allerdings Menschen sein, die sich bei solch einem Hetzgesang zu ihrem eigenen Schutz als Künstler ohne Skrupel auf die Kunst"freiheit" berufen

Danger Dan - Keine Angst!

Mit fast einer Million Aufrufen im Netz, und das bei einem deutschsprachigen Text, ist davon auszugehen, dass dieser "Täter" eine Vielzahl junger Menschen erreicht und ihnen große Dummheiten in die Köpfe flüstert. Wenn dies ein alter Mann wie ich so behauptet, wirkt das natürlich um so unglaubwürdiger und schlimmer, aber ich möchte - als nicht dazugehörig, dennoch nicht meinen Mund halten. Für mich ist das leider eher das Resultat wachsender menschlicher Dummheit und Geschichtsvergessenheit in bestimmten Blasen der Jugend, die jede von der eigenen Meinung abweichende Einstellung nur als Nazismus diffamiert, und deshalb mit Spitzel-Methoden eine Antigesellschaft im aktuell paranationalsozialistischen Deutschland propagiert, womit sie sogar die wirklichen Nationalsozialisten durch solch einen absurden Vergleich rückblickend auch noch verharmlost.

Und leider sind die Ereignisse um dieses Lied kein Einzelfall. Menschen mit rechter oder auch nur nationalkonservativer Gesinnung, auch wenn ich persönlich anders darüber denke, haben für mich einen "Artenschutz", solange sie sich nicht direkt und persönlich strafbar machen; selbst dann wenn ich deren zum Teil dreiste rassistische Meinungen schon menschlich allzu eklig finde. Aber würde allen Menschen das unmittelbare Existenz- und Lebensrecht entzogen, die einzelne andere Menschen als unangemessen, gefährlich oder unhaltbar betrachten, die aber eben in Handlungen und Verhalten noch nicht als rechtsstaatlich strafbar erkannt und verurteilt wurden, dann sähe es auf der Erde relativ leer aus.

Für rassistische Straf"täter" darf es keine Toleranz geben, für rassistische "Fehl"denker und "Fehl"fühler aber doch, denn sowohl die Gedanken wie auch die Gefühle jedes Menschen sollten vor seiner öffentlichen Äußerung frei bleiben. Um Gedanken und Gefühle sozial verantwortlich und demokratisch vom "Negativen" zum "Positiven" zu verändern und zu beeinflussen haben wir nun einmal sowohl die formalen Bildungswege, den freien diskursiven Austausch als auch die offene mediale Kommunikation. Und da Worte eben in gewisser Weise auch Taten sind, dürfen bestimmte Worte und Meinungen mit strafbaren Inhalten auf jeden Fall konsequenterweis auch nicht einfach nur ungeprüft öffentlich geäußert werden.

Haben Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte darin versagt, dann gehört es zu den Bürgerpflichten sie darauf aufmerksam zu machen.

Die strukturell notwendigen und insofern durch Gesetze einer demokratischen Gesellschaft - und nicht von AutorkratInnen oder DiktatorInnen - gegebenen und gemeinschaftlich akzeptierten Rahmenbedingungen dürfen dabei eben nicht individuell und privat außer Kraft gesetzt werden.

Die Freiheit der Andersdenkenden und die Garantie von deren auch privater Unversehrtheit ist Ausdruck meiner eigenen Freiheit und Sicherheit. Dies vergessen selbstberufene paramilitante Weltbefreier gerne.

Natürlich gibt es Ausnahmen von solchen Regeln, vor allem dann wenn Gesellschaften nicht mehr begreifen wie sehr sie sich von den Grundregeln der Menschlichkeit entfernt haben. Dies kann natürlich auch als Unglücksfall oder Krise in demokratischen Gesellschaften passieren. Wer dann rebelliert tut dies konsequnterweise mit eigenem Recht, eigenem Impetus bis hin zu einer Revolte oder gar Revolution, die sie/er dann aber - so hoffe ich für die davon betroffene Person - durch eine Legitimation seiner Gesellschaft im Nachhinein dann vielleicht sogar verantwortlich überleben kann.

Kaum jemand sieht aber in der aktuellen Bundesrepublik einen solchen Moment für gegeben an, und insofern gilt es umso mehr Andersdenkende auch weiterhin zu schützen, gerade weil die Versuche, die deutsche Gesellschaft von ihren Grundfesten völlig neu zu verändern, maximal von einem Viertel der Gesellschaft so grundsätzlich - wenn auch selbst dann zumeist höchstens nur ansatzweise - in Betracht gezogen werden.

Diese Gesellschaft kann deshalb erstaunlich viele Idioten, Gegner der friedliche Koexistenz unterschiedlicher Kulturen und sogar asoziale individuelle Nutznießer, Verbrecher und Betrüger in der Gesamtgesellschaft ertragen, zumal sie in der Regel doch auch gemaßregelt oder entsprechend bestraft werden.

Ausgesprochen und angesprochen werden aber muss, wenn jemand sich mehr Rechte in unserer Gesellschaft für sich indiviuell und privat in Anspruch nimmt, als ihm auf der Grundlage des Gleichheitsprinzips in der Gesellschaft gehört.

Genau deshalb hat massive gegenseitige gesellschaftliche Bespitzelung, heimliche Beobachtung und individuelle private "Bestrafung" von Menschen aufgrund einer persönlich anderen Grundorientierung zu unterbleiben. Dass in rechten Kulturen Menschenrechte nicht sonderlich ernst genommen werden ist bekannt. Dies darf aber nichts daran ändern dass aufgeklärte rationale und demokratisch gesinnte Menschen sich eben genau solcher Methoden nicht bedienen. Dies macht das Lied "Keine Angst" von Danger Dan so gefährlich, zumal er sich in Wirklichkeit ja selbst sogar zu einer solchen "Danger" zumindest für einen erheblichen Teil unserer Gesellschaft stilisiert und erklärt.

Das Büro für ungewöhnliche Maßnahmen (BfM) in Berlin war eine legendäre Berliner Künstlergruppe, die 1987 von Kurt Jotter und Barbara Petersen ins Leben gerufen wurde. Sie nutzten Performancekunst und politische Spaßguerilla, um sich gegen den Kapitalismus, Gentrifizierung und Umweltprobleme zu engagieren. Mit Ihnen habe ich damals persönlich gerne kurzzeitig mit einer "Rückwärtsdemo" gegen die Telekom, bei der der Demonstrationszug rückwärts laufen sollte, zusammengearbeitet.

Etwas völlig anderes sind allerdings heute die zerstörerischen Angriffe mancher paramilitärischer Antifa-Gruppen und schwarzer Blöcke, oder z.B. auch der "Fall Sommerinterview Weidel" - durch das "Zentrum für Politische Schönheit" das man in seiner autoritären demokratieverachtenden Art fast schon selbst als ein faschistoides Konstrukt bezeichen könnte, wenn nicht die inflationäre Verwendung von Faschismus-Vorwürfen dem entgehenstehen würde.

Selbst die AfD, wie unappetitlich sie auch sein mag, gehört nun einmal zu uns, und muss wie andere Parteien, solange sie nicht aus dann u.U. guten Gründen, verfassungsrechtlich sinnvoll und gesichert verboten würde, zur Durchführung von Parteitagen ihre demokratischen Grundrechte in Anspruch nehmen dürfen. Man darf denjenigen, die wie die AfD große Dummheiten einigermaßen intelligent - wenn auch weder klug noch vernünftig - verpackt hat, keine Steilvorlage geben um sich in eine Opferrolle hinein zu stilisieren, wie dies der kluge Kommentator Jost Maurin in der taz vom 2.7.2026 so richtig formuliert hat.

Auch eine sich so menschen- und minderheitenverachtend gebärdende Partei, die im Parlament vertreten ist, und von viel zu vielen Menschen als Antimodell zur herrschenden politisch antisozialen Klasse gewählt wurde, verdient unseren Schutz und unsere Sorge für ihre demokratische Arbeitsfähigkeit; selbst dann wenn sie in der Zukunft, sollte sie tatsächlich noch stärker werden, uns - ihren politischen Gegnern - wahrscheinlich diesen gleichen Schutz wohl eher nicht zukommenlassen würde. Diese Wahrheit tut uns linksliberalen und grünen Politsympathisanten zwar weh, aber sie muss aus Zuneigung zu Menschenrechten und Demokratie eben ertragen werden.

Menschen, die hassen, die haben ein Recht darauf, weil wir alle irgndwann und irgendwen einmal im Leben hassen, auch wenn der Hass an sich schon schädlich ist. Menschen die aber darüer hinaus hetzen und dabei direkt oder auch nur indirekt aufgrund ihres Hasses zur Gewalt auffordern, die haben sowohl die politische als auch die kulturelle Freiheit verwirkt, und ihre Äußerungen haben zumindest sofort aus der Öffentlichkeit verbannt, "gelöscht" und gegebenenfalls sogar bestraft zu werden.

Für mich persönlich ist die Situation insofern klar. Nach meiner Meinung ist es prima dass sich das ZDF weigert solch eine Aufwiegelung zu versteckter nicht legitimierter privater Gewalt auszustrahlen. Der Kampf gegen tatsächlich rassistische Straftäter gehört in die Hände der Polizei und vor die Gerichte getragen.

Seien wir doch froh darüber dass die genannten Institutionen in Deutschland nach mehr als 80 Jahren nicht mehr primär von Mittätern und Mitläufern des historischen Nationalsozialismus besetzt sind, und gehen wir aus Protest gegen einen Rechtsruck in den modernen Gesellschaften, der sicher aktuell tatsächlich stattfindet, und das nicht nur bei uns sondern in vielen Ländern der Welt, stattdessen weiterhin unirritiert offen mutig und ohne Angst auf die Straßen bzw. in die Medien und eben nicht in die paramilitärisch geheimen präfaschistischen "Antifa"-Bunker solch antidemokratischer Vollidioten.

Selbstjustiz war doch gerade ein Kennzeichen des nationalsozialistischen Pöbels; und deren Opfer waren am Ende immer die friedlichen und kritischen Demokraten, die stets mutig, offen (!) und unversteckt ihre Meinung vertraten gegen diese - am Anfang erst kleinen und in den Kellern der frühen GESTAPO clandestin agierenden verschworenen - nationalen Gewalthetzergruppen, die sich danach später überall als umfassender rechter Terror mit Gewalt auf den Straßen outeten. Das hat mit der aktuellen Lage in Deutschland aber garnichts zu tun. KEINE ANGST, deshalb, sondern Zuversicht, dass die Menschheit bessere Lösungen für ihre aktuellen Probleme findet. Dafür sollten die nachfolgenden Generationen ihre Energie "verschwenden" und nicht für den paramilitärischen Kampf gegen verblendete rechtsradikale Vollidioten! Wehret den Anfängen!

   
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